Originaltitel: Buffy: The Vampire Slayer
Regie: Joss Whedon, u.a.
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Alyson Hannigan, Nicholas Brendon, Anthony Stewart Head, Charisma Carpenter, David Boreanaz, Mark Metcalf, u.a.
Region: Region 2
Bildformat: 1:33 : 1 (Vollbild)
Ton/Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch (DD 2.0)
Special Features: Audiokommentar, Interviews mit Joss Whedon & David Boreanaz, Music Video, Pilot Script, Trailer, Fotogalerie, Episodeguide (Booklet), Screensaver
Vier Jahre nach dem Kinofilm und einem verunglückten Pilotfilm, der nie gesendet wurde. Kehrte Buffy in die Medienlandschaft zurück. Joss Whedon, der schon das Drehbuch zum Kinofilm geschrieben hatte, überarbeitete sein Konzept etwas und legte 1996 mit neuen Darstellern nach. Mit Sarah Michelle Gellar fand er seine ideale Buffy-Darstellerin, die nicht nur kampftechnisch einiges zu bieten hat. Die Fights sind etwas rasanter und der Humor etwas witziger (was nur für die englische Fassung gilt). Man legte Wert darauf, alle Klischees der All-American-Guys in der Besetzung vertreten zu haben. Von der Superheldin von Nebenan bis zum Loser, der ihr etwas zur Seite steht. Ein Konzept, dass sich sieben Staffeln lang bewährt hat und aus BUFFI eine sehr erfolgreiche Fernsehserie machten.
Die DVD-Box besteht aus drei DVDs, auf die die 12 Folgen der ersten Staffel verteilt wurde. Da es sich um eine Fernsehserie handelt, sollte man keine große Erwartungen an das Bild stellen. Der Kontrast ist stellenweise etwas zu dunkel, ein leichtes Grieseln ist ebenfalls festzustellen. Nachzieheffekte lassen auf den Einsatz eines Rauschfilters schließen. Auch beim Ton ist nicht viel zu verhexen. Zwar ist die Serie in Dolby Surround gedreht worden, dennoch klingt die Soundkulisse etwas dünn, so wie man es von einer Fernsehserie Mitte der 90er gewohnt ist.
Die Extras sind schnell aufgezählt. Neben einem Audiokommentar von Joss Whedon zur Pilotfolge sind noch Interviews mit ihm und Angel-Darsteller David Boreanaz enthalten, die keine große Aussagekraft haben. Abgerundet werden sie mit Trailern, einer Fotogalerie, einem netten Menü, einem Musicvideo von lächerlich kurzer Laufzeit und dem Script zur Pilotfolge. Wer ein DVD-ROM-Laufwerk besitzt kann sich noch an einem Screensaver erfreuen.
Bei der hier besprochenen Box handelt es sich um die englische Version, die einige Zeit vor der deutschen erschien und ein wenig wie ein Schnellschuss wirkt. Aber auch die deutsche Box ist nicht besser, weil man hier alle Eigenschaften übernommen hat.
Das zweite Jahr von BUFFY setzt das Konzept der Serie nahtlos fort, wobei schon zu bemerken ist, dass er Erfolg sie schon etwas aufwendiger werden ließ. Zudem hat man es nun mit einer kompletten Staffel von 22 Folgen zu tun. Im Gegensatz zum europäischen Ausland versuchte Fox Home Entertainment die Season-Box in zwei Teilen auf den Markt zu werfen. Ein Konzept an das die Firma, abgesehen von X-Files, immer noch festhält. Die 2. Staffelt ist auch jene, in denen einige nette neue Charaktere eingeführt werden. Allen voran stehen natürlich Spike und Drusilla, die sozusagen die Hauptgegner sind und ihren Darstellern wunderbar gespielt
werden. Ebenfalls ein Neuzugang ist Seth Green, der einen Werwolf und den Freund von Willow spielt. Green ist vor allem bei uns durchs eine Rollen in AUSTIN POWERS-Filmen bekannt geworden.
Das Bild der DVDs ist etwas besser als bei der 1. Staffel, hat aber immer noch einige Mängel. So ist der Einsatz eines Rauschfilters ebenso zu bemerken wie leichte Nachzieheffekte. Die Bildqualität wird durch ein leichtes Grieseln etwas geschmälert. Wenn man aber bedenkt, dass die Serie im 16-mm-Format gedreht wurde, dann ist das Ergebnis okay. Tonmäßig bleibt alles beim Alten. Zwar sind einige Toneffekte zu bemerken, aber die sind noch lange kein Vergleich zu einem Kinofilm. Die Dialoge klingen auf beiden Tonspuren allerdings sauber. Eventuelle Hörprobleme bei der Originaltonspur kommen nur dann vor, wenn einige der Darsteller etwas vor sich hin nuscheln.
Die Extras befinden sich alle auf der 6. DVD, sprich der letzten DVD des 2. Sets. Die Featurettes “Designing Buffy”, “Buffy Bestiary” und “Beauty And The Beast” sind allerdings von geringem Informationsgehalt, weil hier die übliche Lobhudelei wie man sie von anderen Beiträgen aus dem Electronic Press Kit kennt, eifrig gepflegt wird. Man bekommt aber auch zu sehen, wie das Make Up der Vampire gemacht wird und wer die Monster für die Serie herstellt. Dabei handelt es sich um die gleiche Firma, die schon für BABYLON 5 sehr gute Arbeit geleistet hat. Ansonsten sind die Dokus doch mehr etwas für beinharte Fans der Serie. Die Produktionsentwürfe kann man sich als Fotogalerie ansehen und man wird auch noch mit den amerikanischen TV-Trailern zu allen Folgen beglückt, was etwas ermüdet. Auch der Promotrailer für die europäische DVD-Box ist hier zu finden.
Originaltitel: Buffy: The Vampire Slayer - Season 2
Regie: Joss Whedon, u.a.
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Alyson Hannigan, Nicholas Brendon, Anthony Stewart Head, Charisma Carpenter, David Boreanaz, Seth Green, James Marsters, Juliet Landau, u.a.
Region: Region 2
Bildformat: 1:33 : 1 (Vollbild)
Ton/Sprachen: Deutsch, Englisch (DD 2.0)
Special Features: Audiokommentare, Scripts, 3 Featurettes, Trailer, TV-Spots, Fotogalerien, u.a.
Es ist das letzte Jahr für den Slayer auf der High School. Der Bürgermeister entpuppt sich als der große Feind für Buffy und mit Faith taucht eine weitere Jägerin auf, die sich aber im Verlauf der Staffel in einen negativen Charakter entwickelt. Die Liebesgeschichte zwischen Buffy und Angel wird weitergesponnen, wobei man auch etwas auf die eigene Serie des Vampirs schielt, da er zum Ende der Staffel aus dem Team ausscheidet. Auch von Charisma Carpenter muss man sich verabschieden, da sie ebenfalls zu einem Regular in ANGEL wird. Die Stories im dritten Jahr von BUFFY sind generell etwas straffer, da man auf einen großen Showdown hinarbeitet, der sich wirklich gewaschen hat. Übrigens zeigt sich auch in dieser Staffel einmal mehr, wie schlampig die deutsche Synchronisation arbeitet. Während die Folgen im Original wirklich witzig sind und auch durch starke Dialoge überzeugen können, hat die deutsche Fassung einige grobe Übersetzungsfehler zu bieten. Auch fehlt es ihr auch ein wenig an Emotionen. Schade, denn BUFFY hat schon Potential, denn sonst würde die Serie nicht schon so lange erfolgreich in den USA und in England laufen. Das Manko der deutschen Synchro ist eine Tatsache, die sich leider durch die ganzen Staffeln zieht.
Anders als bei der vorigen Staffelbox hat man diesmal die Extras auf beide Sets verteilt. Dabei setzt man auf das Bewährte: Audiokommentare, Scripts und Fotogalerien. Die insgesamt 5 Featurettes sind etwas informativer als ihre Vorgänger, wobei vor allem die Specials über die FX und über die Drehbücher sehenswert sind. Zwar wimmelt es auch hier wieder von Lobhudelei, aber der Informationsgehalt ist etwas besser geworden. Ebenfalls verbessert hat sich das Bild. Man muss immer bedenken, dass es sich um eine Fernsehserie handelt, dennoch ist die Schärfe annehmbar geworden. Nur mit der Details hapert es noch ein bisschen. Auffallend sind auch teilweise starke Nachzieheffekte. Ist alles also noch verbesserungswürdig. Tonmäßig ist alles bei alten geblieben. Zwar bekommt man Dolby Surround geboten, doch an Effekten mangelt es ein wenig. Allein die Musik hat ein gewisses Volumen.
Insgesamt gesehen überzeugt die dritte Staffel von BUFFY: THE VAMPIRE SLAYER, auch wenn alles auf den Sets auf Vollbild ausgerichtet ist. Aber das wird sich mit der nächsten Season ändern.
Originaltitel: Buffy: The Vampire Slayer - Season 3
Regie: Joss Whedon, u.a.
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Alyson Hannigan, Nicholas Brendon, Anthony Stewart Head, Charisma Carpenter, David Boreanaz, Seth Green, Eliza Dukshu, u.a.
Region: Region 2
Bildformat: 1:33 : 1 (Vollbild)
Ton/Sprachen: Deutsch, Englisch (DD 2.0)
Special Features: Audiokommentare, Scripts, 5 Featurettes, Fotogalerien, u.a.
Buffy braucht wieder etwas Zeit, um sich nach den Ereignissen bei der Graduationsfeier ihrer High School geschehen sind, zu erholen. Erschwerend kommt noch dazu, dass sie sich mit dem Collegebetrieb etwas schwer tut, was sich aber nach zwei Folgen geklärt hat. Nachdem sich ihre Zimmernachbarin als entflohener Dämon entpuppt, zieht sie mit Willow zusammen. Der Freund von Willow, Oz, scheidet aus der Serie aus und wird durch Spike als Regular ersetzt. Der Vampir, der schon in der zweiten Staffel einfach nur Spaß machte und zu den Lieblingscharakteren gehört, ist der Aufhänger für die Storyline um die Initiative. Dabei handelt es sich um eine Militäreinheit, die ebenfalls auf der Jagd nach allen möglichen finsteren Gesellen ist. Eine straffe Storyline fehlt dieser Staffel etwas. Nicht desto trotz sind einige sehr gute Episoden dabei, die stellenweise sehr komisch sind. Interessant ist die Folge HUSH (Das große Schweigen), die fast ohne Dialoge auskommt. Ein kleiner Vorbote für die ungewöhnlichen Ideen von Serienschöpfer Joss Whedon, der in der 6. Staffel mit einer reinen Musicalepisode beeindrucken konnte. Auch der Stil hat sich etwas geändert, was auch daran liegen mag, dass Buffy jetzt etwas reifer geworden ist.
Mit der Season 4-Box stellt sich eine grundlegende Neuerung ein: die Folgen liegen nun im anamorphen Bildformat vor. Auch die Bildqualität selbst ist wesentlich besser geworden. Die Farben sind kräftig und die Schärfe ist mehr als befriedigend. War bei den vorhergehenden Staffeln noch bei dunklen Aufnahmen ein Rauschen festzustellen, hat man es hier in den Griff bekommen. Das erkennt man vor allem an den Ausschnitten in den Featurettes, die eine schlechtere Bildqualität haben. Die Verbesserung liegt daran, dass Fox einige seiner Serien schon im 16:9-Format produziert, wie beispielsweise AKTE X. Mittlerweile werden einige der großen Hitserien, wie EMERGENCY ROOM, so gedreht. Tonmäßig hat sich nicht viel getan. Allerdings klingt er nun etwas räumlicher und auch einige Effekte sind zu bemerken. Die Dialoge sind gut zu verstehen und die Musik kommt gut rüber.
Über Bord geworfen wurden auch die User Prohibitions, die man auf der Vorgängerbox fand. Alles ist nun frei anwählbar, was sehr angenehm ist. Warum man bei der Season 3 sowas gemacht hat, kann nur Fox beantworten.
Bei den Extras setzt man auf das schon bekannte: Audiokommentare, Scripts, Fotogalerien und 5 Featurettes. Zwar sind nicht alle hochinformativ, aber interessant sind sie auf alle Fälle. So werden die neuen Sets vorgestellt, es gibt ein Special über die Musik der Serie, die Folge HUSH wird näher vorgestellt und es gibt einen Überblick über die 4. Staffel. Witzig ist das Porträt von Spike, bei dem auch James Marsters, jetzt einer der Hauptdarsteller der Serie, ein paar Sachen zu seinem Charakter sagt.
Als Fazit kann man sagen, dass man spätestens mit der vierten Box bei Fox endlich aufgewacht ist, um den Fans das zu bieten, was der stolze Preis von fast 100 Euro für beide Teile verlangt.
Originaltitel: Buffy: The Vampire Slayer - Season 4
Regie: Joss Whedon, u.a.
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Alyson Hannigan, Nicholas Brendon, James Marsters, Anthony Stewart Head, Seth Green, u.a.
Region: Region 2
Bildformat: 1.77 : 1 (anamorph)
Ton/Sprachen: Deutsch, Englisch (DD 2.0)
Special Features: Audiokommentare, Scripts, 5 Featurettes, Fotogalerien, Trailer, u.a.
Originaltitel: Buffy: The Vampire Slayer
Regie: Fran Rubel Kuzui
Darsteller: Kristy Swanson, Luke Perry, Rutger Hauer, Donald Sutherland, Paul Reuben, u.a.
Region: Region 2
Bildformat: 1:85 : 1 (anamorph)
Ton/Sprachen: Englisch, Deutsch, Spanisch (DD 2.0)
Special Features: Trailer, Featurette, TV-Spots
Eine junge High School-Göre stellt fest, dass sie die Auserwählte ist. Auserwählt um die Welt vor Vampiren zu retten. Darauf aufmerksam gemacht wird sie durch einen etwas undurchsichtigen Mann namens Merrick, der sie für ihre Aufgabe trainiert. Auch wenn sie sich eigentlich nicht danach fühlt die Welt zu retten. Aber in jeder Generation gibt es einen Slayer, der sich dem Bösen in den Weg stellen muss. Die Reihe ist nun an Buffy.
Vier Jahre vor dem Start der Fernsehserie wurde der Film mit Kristy Swanson (THE PHANTOM, MANNEQUIN 2) und Donald Sutherland (SPACE COWBOYS) nach dem Drehbuch von Joss Whedon gedreht. Obwohl es ihm an jeder Ecke anzusehen ist, dass er mit einem kleinen Budget gedreht worden ist, nimmt er schon einiges vorweg, was man später in der Serie auch noch erfährt. Anfangs ist Buffy noch ein Charakter, der der Figur der Cordelia in der Serie sehr ähnlich ist. Doch im Verlauf des Film ändert sich dies. Zwar sind die Kampfszenen nicht ganz so rasant wie sie später im TV gezeigt wurden, doch Kristy Swanson macht schon eine gute Figur. Luke Perry, bekannt aus der Serie BEVERLY HILLS 90210, gibt her sein Leinwanddebüt, dass allerdings doch etwas müde geraten ist. Na ja, und Rutger Hauer hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Dem aufmerksamen Zuschauer werden aber in den Nebenrollen zwei Personen auffallen, die mittlerweile zu Oscarruhm gekommen sind. Hillary Swank spielt eine der Freundinnen aus Buffys Clique und Ben Affleck ist kurz als Basketballspieler zu sehen. Die beste Vorstellung gibt allerdings Paul Reuben, der als Pee Wee Herman bekannt wurde. Er spielt einen manischen Vampir, der eine wirklich geniale Sterbeszene hat. Er ist auch derjenige, dem man den Vampir abnimmt.
Bei dieser BUFFY-DVD handelt es sich um einen Backprogrammtitel, also ist die Ausstattung nicht so doll. Man bekommt einen obligatorischen Trailer geboten, zwei TV-Spots und eine Werbefeaturette, die schon vorbei ist, wenn man es sich im Sessel so richtig bequem gemacht hat. Das Bild der DVD ist eher durchwachsen. Stellenweise wirkt es ganz gut, während die Nachaufnahmen durch ein starkes Rauschen beeindrucken. Auch die Schärfe könnte etwas besser sein. Der Ton liegt in allen Versionen in Dolby Digital 2.0 vor und reißt einen auch nicht grade vom Hocker.
Die vorliegende DVD ist eigentlich nur etwas für eingefleischte BUFFY-Fans. Er ist sowas wie ein richtiger Pilotfilm zur Serie, die ja auf einige Handlungsteile aufbaut. Gewarnt muss allerdings vor der deutschen Version werden. Der Film kam bei uns nur als Videopremiere heraus und wurde auch dementsprechend lieblos synchronisiert. Es sei also jedem die englische Tonspur zu empfehlen, die den Film doch recht annehmbar macht. In der deutschen Fassung ist der Film ein echter Krampf.
Im fünften Serienjahr bekommt Buffy Besuch von dem wohl legendärsten Vampir, den es je gegeben hat. Dracula kommt nach Sunnydale und zieht auch den Slayer in seinen Bann. Doch sie kann sich rechtzeitig aus seinen Fängen befreien, um Zuhause auf ein neues Gesicht zu treffen: ihre jüngere Schwester Dawn. Jeder nimmt an, dass das vierzehnjährige Mädchen schon immer dabei ist, doch dies ist ein Trugschluss. Dawn wurde von einer Gruppe Mönche geschickt, damit Buffy sie vor der Höllengöttin Glory schützen kann. Diese ist auf der Suche nach dem Schlüssel, der sie zur Herrscherin aller Dimensionen machen kann. Aber nicht nur zahlreiche Gegner halten den Slayer in Schach. Auch Privat tut sich für Buffy einiges. Ihr Freund Riley verlässt sie und der plötzliche Tod ihrer Mutter stellt sie vor eine völlig neue Herausforderung...
Auch in der 5. Staffel setzen Joss Whedon und sein Team auf das bewährte Mix aus ironischem Humor, knalliger Action und menschlichen Touch. Letzteres überwiegt allerdings diesmal mehr. Auch der Erfolg ist der Serie deutlich anzumerken, denn die Autoren wagen sich auch an Geschichten, die für eine Serie dieses Kaliber eigentlich untypisch sind. Deutlich hervor tritt die Folge Der Tod einer Mutter, bei der Joss Whedon sowohl das Drehbuch geschrieben als auch Regie geführt hat. Sie zeigt eine sehr gute darstellerische Leistung des Cast, wobei Sarah Michelle Gellar zeigt, was in ihr steckt. Ungewöhnlich ist es auch, dass diese Episode ohne jegliche Musik auskommt. Dies steigert den klaustrophobischen Eindruck der Episode noch mehr. Obwohl auch diese Staffel mit dem Kampf mit Glory um den Schlüssel eine geradlinige Storyline verfolgt, werden auch andere Elemente nicht außer acht gelassen. Die Charakterentwicklung der anderen Akteure wird vorangetrieben und originelle Ideen garnieren die Staffel. BUFFY, SEASON 5 bietet alles, was einem Fan richtigen Spaß macht.
Ähnlich wie bei der vorangegangen Staffel liegt auch diese im anamorphen Bildformat vor. Auch eine Verbesserung der Bildqualität fällt auf, auch wenn es sich nicht gerade um einen Quantensprung handelt. Doch für eine Fernsehproduktion überrascht die Qualität schon. Das Bild besitzt eine befriedigende Schärfe, die manchmal sogar etwas Tiefenwirkung besitzt. Außerdem ist ein leichtes Bildrauschen zu bemerken, das allerdings nur bei dunklen Szenen etwas mehr auffällt. Interessant ist die teilweise sehr poppige Farbgestaltung, die oft etwas unnatürlich wirkt, aber dennoch ihren Reiz besitzt. Alles in allem ist das Bild eine solide Sache.
Der Ton liegt in allen Tonspuren in Dolby Digital 2.0 vor. Gegenüber den älteren Staffeln bietet der Ton eine leichte Steigerung, denn er klingt nur etwas räumlicher. Dennoch spielt sich vieles nur auf den vorderen Lautsprechern ab. Die Dialoge sind sehr verständlich und klar. Auch hier kann man mehr als zufrieden sein.
Die Extras teilen sich wieder in Audiokommentare und Drehbücher für Schlüsselepisoden sowie mehrere Featurettes, Fotogalerien und Outtakes auf. Letztere liegen in einer eher bescheidenen Bildqualität vor. Die Featurettes sind zwar stellenweise informativ, aber im Allgemeinen doch etwas zu kurz geraten, um wirklich als Quelle zu dienen. Hier hätte man sich etwas mehr Mühe geben können.
Alles in allem bekommt man mit den Season 5-Boxen eine solide Show geboten, die sich sehen lassen kann. Das einzige Große Manko der beiden Boxen ist überteuerte Preis. Als Vergleich: Versender wie Play.com bieten die kompletten Season-Boxen mit 6 DVDs zu einem Preis an, den man in Deutschland für 3 DVDs bezahlt. Wer auf die deutsche Tonspur verzichten kann (und so toll ist die deutsche Synchro von BUFFY nicht), der hat damit eine deutlich attraktivere Variante gefunden.
Originaltitel: Buffy: The Vampire Slayer - Season 5
Regie: Joss Whedon, u.a.
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Alyson Hannigan, Nicholas Brendon, James Marsters, Anthony Stewart Head, Michelle Trachtenberg, Emma Caufield, u.a.
Region: Region 2
Bildformat: 1.77 : 1 (anamorph)
Ton/Sprachen: Deutsch, Englisch (DD 2.0)
Special Features: Audiokommentare, Scripts, 6 Featurettes, Fotogalerien, Trailer, Outtakes u.a.
Wer gedacht hat, dass das 5. Jahr von BUFFY für die Protagonisten hart war, der wird bei Season 6 sehr überrascht sein. Buffy hat sich zum Ende Season 5 für die Menschheit und vor allem für ihre Schwester Dawn geopfert. Rund ein halbes Jahr später, der Buffybot hat den Slayer mehr schlecht als recht vertreten, wird sie von ihren Freund wieder zum Leben erweckt. Das bleibt nicht ohne Folgen, wie es sich in der 7. Staffel zeigen wird. Doch die zurückgekehrte Buffy ist anders als erwartet. Sie findet sich mit ihrem neuen Leben nicht so zurecht. Außerdem drückt auch noch der Alltag auf die Seele des Slayers. Um ihre Rechnugen bezahlen zu können nimmt sie einen Job in einem Fastfoodrestaurant an. Außerdem fängt sie noch eine Affäre mit dem Vampir und ehemaligen Gegner Spike an. Aber auch die restliche Scooby Gang hat ihre Probleme. Dawn fühlt sich als Kind behandelt, Xander bekommt vor seiner Hochzeit mit Anya kalte Füße und Willow verliert die Kontrolle über ihre magischen Kräfte. Sie wird süchtig nach Schwarzer Magie, was ihre Freundin Tara dazu bringt sich von ihr zu trennen. Willow versucht den Entzug, doch schicksalhafte Ereignisse rücken sie in den Mittelpunkt der Ereignisse. Ach ja, und dann wollen nicht auch nicht das Trio vergessen, das versucht den Slayer zur vernichten.
Buffy wird erwachsen! Mit diesem Satz kann man die 6. Staffel gut umschreiben. Sicher, man setzt wieder auf das bewährte Konzept, doch stellenweise sind die Folgen etwas ernster. Da die Serie bei vielen Jugendlichen während ihrer Ausstrahlung auch Idolcharakter angenommen hatte, war der Schritt die Sucht von Willow in die Handlung aufzunehmen gar keine so schlechte Idee. Die Hauptgegner dieser Staffel, das “Empire Of The Nerds”, haben zwar nicht ganz das Format wie Glory oder ihre Vorgänger, sind aber dennoch amüsant, weil viele Seitenhiebe auf das phantastische Genre verübt werden. Vor allem die STAR WARS-Zitate regen zum Schunzeln an. Im Vordergrung stehen jedoch die Probleme von Buffy und ihren Freunden. Dies wirkt keine Sekunde langweilig, weil man immer wieder eine gute Portion Humor in die Sache bringt. Einer der absoluten Höhepunkte dieser Staffel ist die Musicalepisode Once More With Feeling. Sie passt perfekt in die Handlung und bietet einen perfekten Soundtrack mit Ohrwurmcharakter, dem man sich nur schwer entziehen kann. Auch wenn diese Episode etwas extravagant erscheint, macht sie dennoch einen Riesenspaß.
Den Reigen der nennenswerten Extras, die sich auf mehrere Discs verteilen, eröffnet ein Making of von Once More With Feeling, das von David Fury stammt. Es zeigt ohne Kommentar Ausschnitte von den Dreharbeiten, den Proben und den Musikaufnahmen der Musicalepisode von BUFFY. Weiter geht es mit einer Podiumsdiskussion über die Serie, einer Featurette über die neue Arbeit von Buffy, einem Überblick über die Staffel und einer Doku über die Serie selbst. Außerdem sind noch Audiokommentare zu diversen Folgen sowie Trailer zu finden. Im Gegensatz zu den Vorgängern sind einige der Features etwas länger geraten. Vor allem das Special zur Musicalepisode ist sehr interessant. Insgesamt bietet die Box eine runde Mischung, die zu gefallen weiß.
Originaltitel: Buffy: The Vampire Slayer - Season 6
Regie: Joss Whedon, u.a.
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Alyson Hannigan, Nicholas Brendon, James Marsters, Anthony Stewart Head, Michelle Trachtenberg, Emma Caufield, u.a.
Region: Region 2
Bildformat: 1.77 : 1 (anamorph)
Ton/Sprachen: Deutsch, Englisch (DD 2.0)
Special Features: Audiokommentare, Featurettes, Fotogalerien, Trailer, Outtakes u.a.
Das siebte und letzte Jahr von BUFFY steht ganz im Zeichen des Ursprungs allen Bösen: dem First Evil. Dieser Gegner zeigt sich ziemlich trickreich, denn er versucht gleich von Anfang an alle potentiellen Slayer zu ermorden. Aber nicht nur das, es gelingt ihm auch die Watcher kaltzustellen, was Giles dazu bringt so viele wie möglich nach Sunnydale zu finden. Am Anfang der Staffel, die kurz nach den Ereignissen um “Darth Rosenberg” spielt, erlebt man, wie sich Willow langsam erholt und die High School von Sunnydale wieder eröffnet wird. Spike, der am Ende der 6. Staffel verschwunden ist, haust in den Ruinen unter dem Neubau. Er hat nun eine Seele, was ihn in den Wahnsinn treibt. Schon gleich in der ersten Folge bekommt man einen Vorgeschmack geboten, welche durchgehende Storyline verfolgt werden wird und das die Serie sich ihrer Ursprünge erinnert. Zum Schluss dieser Episode werden noch einmal alle großen Gegner der letzten Staffel präsentiert, was dem Fan sicherlich das Herz höher schlagen lässt. Die Schreiber um Joss Whedon bauen in den folgenden 20 Folgen eine Handlung auf, die in der letzten zu einem wahrhaftig epischen und endgültigen Ende kommt.
Es fällt schon auf, dass man den Einsatz von großartigen visuellen Effekten etwas zurückgeschraubt hat. Dafür stehen die Charaktere und die Storyline im Vordergrund. Die Handlung ist straff konzipiert und bietet dem Zuschauer keine Pause. Er muss am Ball bleiben, um sie komplett mitzubekommen. Bishin zu letzten Episode wird man davon gefesselt. Es zeigt sich allerdings auch, dass Filme wie die HERR DER RINGE-Trilogie auch auf die Inszenierung von Fernsehserien seine Auswirkungen hat. Was man bei der großen Abschlussschlacht teilweise geboten bekommt ist wirklich kinoreif, nicht nur was die Spezialeffekte betrifft. Also echt was sehenswertes, was den Zuschauer mit offenem Mund zurücklässt.
Ähnlich wie bei Season 6 kann auch bei dieser Box das anamorphe Bild über weite Strecken überzeugen. Das Schärfeverhalten liegt für eine TV-Serie auf einem sehr hohen Niveau. Das Bild ist so detailreich, dass man sogar die Sommersprossen von Sarah Michelle Gellar erkennen kann. Auch die knallige Farbgebung kann überzeugen. Nur in einigen dunklen Sequenzen ist ein Bildrauschen zu bemerken, das allerdings zu verschmerzen ist. Der Ton spielt sich hauptsächlich auf den vorderen Lautsprechern ab, aber der Musik gelingt es, etwas Räumlichkeit zu vermitteln. Man hat verzichtet den Ton künstlich hochzumischen. Aber dennoch bekommt man eine ausgewogene Soundkulisse geboten, die besser klingt als bei den ersten Staffeln.
Bei den Extras setzt man auf der bewährte Mix aus Audiokommentaren zu diversen und Featurettes, wobei vor allem der Abschluss der Serie im Vordergrund steht. Neben den mittlerweile schon obliagtorischen Seasonüberblick bekommt man noch Infos über die Potentials geboten. Interessant sich auch die Infos über das Serienende und die Gedanken diverser TV-Kritiker über BUFFY. Stellenweise sind die Featurettes allerdings wieder etwas zu kurz geraten.
Die 7. BUFFY: THE VAMPIRE-DVD-Box stellt nicht nur die letzte der Serie dar, sondern auch das Ende einer Ära. Enstanden nach dem Kinofilm, der nicht sonderlich erfolgreich war, entwickelte sich BUFFY zu einem richtigen Dauerbrenner, der sich auch international behaupten konnte. In Deutschland schaffte die Serie den Sprung aus dem Nachmittagsprogramm zur Primetime, was den Zuschauern zu verdanken war, die regelmäßig guckten. Aber auch wenn die Serie gut bei uns lief, ist die deutsche Synchronfassung zum größten Teil ein richtiger Albtraum. Vieles vom Wortwitz oder Verweise auf die Popkultur gingen darin unter. Zwar besserte es sich ein wenig in den letzten beiden Staffeln, aber letztendlich stellte das Ergebnis nicht ganz zufrieden. Jedem, dem die Serie gefallen hat und sich die DVDs holen will, findet, sofern er des Englischen mächtig ist, in den UK-Boxen eine echte Alternative. Nicht nur, dass die wesentlich besser aufgemacht sind, man bekommt eine komplette Staffel zu einem Preis, bei dem es bei uns nur die Hälfte davon gibt. Ebenfalls interessant ist die BUFFY-Gesamtbox mit allen 39 DVDs, die im November 2004 erscheinen wird. Betrachtet man es genau, sind die 224 Euro, die sie beim Versender Play.com kostet, ein ganz gutes Preis/Leistungsverhältnis.
Originaltitel: Buffy: The Vampire Slayer - Season 7
Regie: Joss Whedon, u.a.
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Alyson Hannigan, Nicholas Brendon, James Marsters, Anthony Stewart Head, Michelle Trachtenberg, Emma Caufield, u.a.
Region: Region 2
Bildformat: 1.77 : 1 (anamorph)
Ton/Sprachen: Deutsch, Englisch (DD 2.0)
Special Features: Audiokommentare, Featurettes, Fotogalerien, Trailer, Outtakes u.a.