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Nach ein bakteriologischen Krieg wurde die Menschheit nahezu vernichtet. Die Überlebenden sind zu lichtscheuen, farblosen Wesen mutiert, deren Ziel die Vernichtung von Robert Neville ist. Er ist scheinbar der einzige, der keine Auswirkungen zu spüren scheint. Kein Wunder, denn er hat ein Gegenmittel gefunden, um sich immun zu machen. Die “Familie”, wie sich die anderen Überlebenden nennen, machen nachts Jagd auf Neville, der sein Haus in eine Festung verwandelt hat. Als er eines Tages bei seinen täglichen Streifzügen durch Los Angeles auf eine Frau trifft, bekommt seine Geschichte eine neue Wendung...
DER OMEGA MANN basiert auf dem Roman I’AM LEGEND von Richard Matheson. Regisseur Boris Sagal, Vater von “Peggy Bund” Katey Sagal, inszeniert eine düstere Endzeitgeschichte in einem scheinbar wirklich menschenleeren Los Angeles. Er bewerkstelligte dies dadurch, dass man die Außenaufnahmen sehr früh am Morgen und am Wochenende gedreht hat. So beschleicht einem schon ein seltsames Gefühl, wenn Charlton Heston durch die verlassenen Häuserschluchten der Metropole fährt. Ansonsten setzt der Regisseur voll auf ein durchdachtes Drehbuch und sehr gute Darsteller. Obwohl das Ende etwas zu messiasartig geraten ist, merkt man sehr schnell, dass man es mit einem richtigen Klassiker des SF-Films zu tun hat. Die dichte Atmosphäre ist noch ein weiterer Faktor, die den Film sehenswert macht.
THE OMEGA MAN überrascht zuerst einmal durch einen sehr guten Transfer, der für einen Film aus dem Jahr 1971 mehr als gelungen ist. Es sind kaum Beschädigungen am Master zu erkennen. Allerdings sind manchmal kleinere Kompressionsartefakte zu erkennen, die den Genuss allerdings nicht schmälern. Das Bild wirkt frisch und knackig. Entgegen der Gewohnheit von vielen DVD-Auflagen älterer Filme, wurde hier darauf verzichtet den Ton auf DD 5.1 aufzubauschen. Er liegt nur in Mono vor und ist gut verständlich. Allerdings wird nur der Center beansprucht, weil der Ton in DD 1.0 vorliegt. Da der Film ohne vordergründigen Soundeffekte auskommt, ist dies nicht weiter schlimm.
Das Vorwort von Drehbuchautorin Joyce H. Corrington und den Darstellern Paul Koslo und Eric Laneuville ist nichts anderes als eine knapp fünfminütige Dokumentation über den Film, in dem einige Anekdoten zu Besten gegeben werden. Außerdem wird noch auf die Unterschiede des Films zu Mathesons Vorlage eingegangen. THE LAST MAN ALIVE ist eine Making of aus der Zeit der Entstehung des Streifens. Einige Szenen wirken zwar etwas gestellt, aber man bekommen in knapp zehn Minuten einen kleinen Einblick in die Dreharbeiten. Abgerundet werden die Extras durch einen Trailer, der in einer sehr guten Qualität vorliegt.
Mit DER OMEGA MANN hat Warner Home Video einen Klassiker endlich auf DVD veröffentlicht. Man hätte zwar noch etwas an den Extras machen können, aber der Film selbst weiß auf dem Silberling zu überzeugen. Auf jeden Fall kaufenswert.
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