Titel: Die zehn Gebote
Originaltitel: The Ten Commandments
Regie: Cecil B. DeMille
Darsteller: Charlton Heston, Yul Brynner, Anne Baxter, Edward G. Robinson, Yvonne de Carlo, Debra Paget, John Derek, Sir Cedric Hardwicke, Nina Foch, Martha Scott, Judith Anderson, Vincent Price, John Carradine, u.a.
Region: Region 2
Bildformat: 1.78 : 1 (anamorph)
Ton/Sprachen: Englisch (DD 5.1), Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch (Mono)
Special Features: 3 Kino Trailer (1956, 1966, 1989)
Cecil B. DeMille ist einer der großen alten Regisseure der Traumfabrik. Seine Produktionen zählen auch heute noch zu den aufwendigsten, die je gedreht wurden. Aber von seinen vielen Werken blieb vor allem das opulente Remake seiner Stummfilmversion von THE TEN COMMANDMENTS. Mit viel Liebe zu Detail verfilmte der gläubige Regisseur das Buch Exodus ins sehr eindringlicher Weise. Neben einer liebevollen Ausstattung, die das alte Ägypten noch einmal wiedererstehen ließ, waren es vor allem seine Darsteller, die dem Ganzen die nötige Tiefe gaben. Charlton Heston, der später mit BEN-HUR zu einem Superstar aufstieg und Yul Brynner waren zwei absolut gegensätzliche Parts, deren Konflikt die Würze der Geschichte war. Legendär ist auch die Teilung des roten Meeres gegen Ende des Films, für die der Streifen mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.
Paramount Home Entertainment brachte den 222 Minuten dauerenden Film auf zwei DVDs unter, was vor allem der Bildqualität gut tat. Das anamorphe Bild ist fast frei von altersbedingten Artefakten und besticht durch kräftige Farben. Man sieht dem Film sein Alter fast nicht an. Das Dolby Digital-Mix wurde von den 6-Track-Magnettonspuren der Originalfassung gezogen, was stellenweise sehr beeindruckend wird. Zwar kann die Klangkulisse nicht mit einer neuen Produktion mithalten, aber sie ist immer noch stark. Die anderen Tonspuren sind alle in Mono gehalten. Da die Länge des Films nicht viel Möglichkeiten ließ, beschränkte man sich bei den Specials auf drei Trailer. Die beiden aus den Jahren 1966 und 1989 sind die üblichen Werbetrailer, während der Originaltrailer aus dem Jahr 1956 ein richtiges kleines Making of ist, das vom Regisseur präsentiert wird.
Auf jeden Fall ist diese Fassung der verstümmelten Fassung, die jeden größeren Feiertag auf Sat 1 oder Kabel 1 zu sehen ist, vorzuziehen. Der Monumentalschinken gehört eigentlich in jede bessere Filmsammlung.
