Titel: Sag niemals Nie

Originaltitel: Never Say Never Again

Regie: Irvin Kershner

Darsteller: Sean Connery, Kim Basinger, Klaus Maria Brandauer, Bernie Casey, Alec McCowen, Edward Fox, Rowan Atkinson

Region: Region 2

Bildformat: 2.35 : 1 (anamorph)

Ton/Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch (DD 2.0)

Special Features: Trailer

Copyright by MGM/UA Home Entertainment

Offiziell gehört er eigentlich nicht zur Serie, ähnlich wie CASINO ROYALE, doch SAG NIEMALS NIE ist ein besonderer Fall. Als Ian Fleming den Roman THUNDERBALL geschrieben hatte, verwendete er Material, dass er für ein Drehbuch zusammen mit Kevin McClory und Jack Whittigham entwickelt hatte. McClory war es auch, der 1965 auf den Plan trat, als man den Roman verfilmen wollte. Nach langen Verhandlungen fungierte der Coautor offiziell Producer des Films. Er setzte außerdem alles daran, dass die Rechte zu seinen Gunsten geklärt wurden. Da sich die Prozesse sehr lange hinzogen, dauerte es bis 1983 bis ein Remake ins Kino kam. Sean Connery schlüpfte erneut in die Rolle des Agenten und Actionregisseur Irvin Kershner, einem breiten Publikum bekannt durch THE EMPIRE STRIKES BACK, inszenierte den Stoff. Connery zu Seite stellte man Klaus Maria Brandauer und eine Newcomerin namens Kim Basinger. Die Fachpresse stürzte sich auf einen Vergleich zwischen Roger Moore und Sean Connery als James Bond, weil im gleichen Jahr auch OCTOPUSSY auf der Leinwand erschien. Vom Einspielergebnis schnitt NEVER SAY NEVER AGAIN besser ab, weil er sich als der dynamischere Film erwies. Connery spielt seinen Bond, der ein wenig in die Jahre gekommen ist, mit der üblichen Nonchalance. Es macht einfach Laune ihn bei seinem Spiel zu beobachten. Wer genau hinschaut wird neben Kim Basinger noch einen Darsteller erkennen, der heute sehr bekannt ist: Rowan Atkinson spielt hier einen etwas trotteligen Botschaftsangestellten. Übrigens, der Titel des Films geht auf Sean Connerys Frau Micheline zurück, die damit auf die Haltung ihres Mannes einging. Er wollte eigentlich James Bond nie mehr spielen...

Die DVD ist zwar nicht in der “offiziellen” Reihe erschienen, aber dennoch wurde sie von MGM/United Artists herausgebracht. Allerdings nicht so aufwendig wie die anderen Filme. Das Menü erinnert entfernt an die Serie, hat aber nicht die Qualität, die man sich wünschen würde. Viel Restaurationsaufwand wurde auf den Streifen nicht verwendet. Das Bild ist zwar annehmbar, wirkt aber stellenweise unscharf. Die Detailschärfe lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Der Ton liegt in der englischen Version nur in Dolby Surround vor. Leider klingt er stellenweise etwas belegt. Die deutsche Fassung ist zwar etwas klarer, aber auch nicht viel besser. Da hätte man mehr daraus machen können.

Auch auf aufwendige Extras muss man verzichten, denn außer einem Trailer findet man nichts auf der DVD. Schade, denn man hätte mehr aus dem Titel machen können.