Perry Rhodan Andromeda

Band 2:

Die Methanatmer

von
Hubert Haensel

Heyne Verlag, Allgemeine Reihe, 01/19002

Der zweite Band der ANDROMEDA-Saga beginnt dort, wo sein Vorgänger geendet hat. Man erfährt das weitere Schicksal des tefrodischen Raumfrachters, der an die JOURNEE gekoppelt ist und glücklich auf einer Kolonialwelt der Nachkommen der Lemurer abgesetzt wird. Das nächste Ziel heißt Chemtenz, die Botschaftswelt der Terraner in Andromeda. Vielleicht kann man dort noch etwas erfahren. Doch man kommt zu spät. Die Kastuns haben schon ganze Arbeit geleistet. Nur ein Überlebender wird gefunden: der Maahk Grek 665 ½, dessen Verhalten sehr merkwürdig ist. Er sieht sich als halber Mensch, weil er durch ein Cybertransplantat Gefühle empfinden kann, was an Bord er JOURNEE für einigen Wirbel sorgt. Dennoch kann er Rhodan weiterhelfen und einen Kontakt mit den Maahks ermöglichen. Im Geheimen bereiten diese einen Schlag gegen die Kastun vor. Doch nach einer schweren Raumschlacht, die nur knapp gewonnen wird, stellt sich heraus, dass es jemand im obersten Machtzirkel der Methanatmer einen Verräter geben muss.

Hubert Haensel weiß stilistisch zu überzeugen und gibt eine gute Schilderung der Maahks ab. Etwas penetrant ist allerdings die Art mit der Grek 665 ½ geschildert wird. Er wirkt dermaßen überzogen, dass man ihn nicht unbedingt ernst nehmen kann. Vielleicht war dies auch nicht beabsichtigt. Spannungsmäßig steht der Roman seinem Vorgänger in nichts nach. Der Autor hat ja schon mit den Kosmoschroniken bewiesen, dass er mehr als nur Heftromane schreiben kann. Zwar ist dieser hier etwas kürzer ausgefallen, aber er weiß zu gefallen. Außerdem macht er Appetit auf mehr, was bei einer Reihe dieser Art eigentlich nicht so schlecht ist. Diesen Beitrag zu ANDROMEDA kann man sehr empfehlen.

 

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