1976 war das 15. Jubiläum der PERRY RHODAN-Serie und das sollte etwas gefeiert werden. Man entschied sich das mit einem Jahrbuch zu tun, dass in der äußeren Aufmachung sehr stark an das PERRY RHODAN-Lexikon aus dem Jahr 1971 erinnert. Neben acht Kurzgeschichten von PR-Autoren sind in dem Buch auch Artikel zu SF-Literatur, SF-Filme, UFOS und einigen wissenschaftlichen Fakten zu finden. Interessant sind die Beiträge von Forrest J. Ackerman und Walter Ernsting über die amerikanischen PR-Leser bzw. über das dortige PR-Fandom. Kurz vorher war die Serie nämlich in den USA auf den Markt geworfen worden, was vor allem dem Einsatz von Ackerman zu verdanken war. Ebenfalls enthalten waren Beiträge über die PR-Fans in Japan, zu den Mutanten in der Serie, Listen zu den Romanen und Risszeichnungen sowie ein Artikel des SF-Autors Alfred E. van Vogt. Herausgeber William Voltz hat sich erfolgreich bemüht ein möglichst abwechslungsreiches Jahrbuch für den Leser zusammen zu stellen. Dabei verlor er seine Serie nie aus den Augen. Aber Voltz sorgte dafür, dass auch Leute, die keine PR-Fans sind, ihren Spaß an dem Band hatten.
Unerwähnt bleiben soll nicht das Preisausschreiben, dass noch im Jahrbuch angeboten wurde. Die acht Kurzgeschichten der PR-Autoren, die sich alle um Roboter drehten, wurden ohne Angabe des Verfassers veröffentlicht. Die Leser mussten zuordnen, welcher Autor für welche Story verantwortlich war. Unter all den Einsendern errieten nur 24 Personen die richtige Lösung:
Autonomy-Eins von Kurt MahrFlucht von Hans KneifelMein Freund Dummy von Ernst VlcekStandpunkte von William VoltzAdam und Eva von H. G. EwersUltimatum von H. G. FrancisDas Erbe von Clark DarltonPardon, Sir! von Karl Herbert ScheerGleichzeitig zu dem Preisausschreiben fand ich eine Umfrage statt, welche Robotstory den Leser am besten gefallen hat. Die ersten beiden Plätze belegten William Voltz und H. G. Francis, gefolgt von Ernst Vlcek und Clark Darlton.